Handreichung zum christlich-jüdischen Verhältnis
Orientierungshilfe für Delegierte und Interessierte in Vorbereitung auf die Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes (LWB) im September 2023 in Krakau
DOI:
https://doi.org/10.48743/dkj.1494Keywords:
Interreligiöser Dialog, Christentum, Judentum, Theologie, Lutherische Europäische Kommission Kirche und Judentum (LEKKJ)Abstract
Der vorliegende Text wurde von einer christlichen Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Lutherischen Europäischen Kommission Kirche und Judentum (LEKKJ) und dem Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) verfasst für die Delegierten der Vollversammlung in Krakau. Die Handreichung reflektiert die historische und theologische Verantwortung der Kirche angesichts ihrer Mitverantwortung an jahrhundertelangem Antijudaismus und der Schoa. Sie bekräftigt die bleibende Erwählung Israels und weist jede Form der „Substitutionslehre“ sowie missionarische Bestrebungen gegenüber Jüdinnen und Juden entschieden zurück. Theologisch fordert sie eine Kirche, die ihr Selbstverständnis in beständiger Beziehung zu Israel bestimmt, Antisemitismus als Gotteslästerung verurteilt und den interreligiösen Dialog als Ausdruck des Glaubens an den treuen Gott Israels fortführt.
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