„Wider den Mythos vom deutsch-jüdischen Gespräch“
##preprint.subject##:
Schweigen, Einseitigkeit, Judentum, Deutschland, VergangenheitZusammenfassung
Gershom Scholem bestreitet, dass es jemals ein echtes deutsch-jüdisches Gespräch gegeben habe. Zwar hätten jüdische Menschen über lange Zeit versucht, einen Dialog mit den Deutschen zu führen, dieser sei jedoch weitgehend unbeantwortet geblieben. Scholem beschreibt das Verhältnis daher als einseitigen Ruf ohne Erwiderung und kritisiert die Vorstellung einer deutsch-jüdischen Symbiose. Die späte Anerkennung jüdischer Leistungen durch die Deutschen könne daran nichts mehr ändern, da nach der Zerstörung des deutschen Judentums ein tatsächliches Gespräch nicht mehr möglich sei.
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