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Ansprache an die Versammlung der Vereinigung der Ostkirchen- Hilfswerke (R.O.A.C.O) am Donnerstag, 27. Juni 2024, im Klementinischen Saal, Vatikan

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  • Papst Franziskus

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Krieg, Anteilnahme, Beistand, Solidarität, Gemeinschaft

Zusammenfassung

Papst Franziskus empfing am 27. Juni 2024 die Spitzen der Ostkirchen-Hilfswerke (ROACO) in Audienz. Die ROACO bemüht sich um die Unterstützung der katholischen Christen der orientalischen Kirchen. Ihr Einsatz für die katholische Ostkirche soll deren Rechte und das liturgische und geistliche Erbe fördern. Sie führt Initiativen aus verschiedenen Ländern zusammen, die sich auf unterschiedlichen Feldern wie der Förderung sozialer und schulischer Einrichtungen oder auch der Pflege der Kirchengebäude und bei der Bereitstellung von Stipendien einsetzen. Der Papst wies in seiner Ansprache, bei der er Kardinal Claudio Gugerotti, den Präfekten des Dikasteriums für die orientalischen Kirchen, persönlich begrüßte, darauf hin, dass diese Kirchen gegenwärtig ihren beschwerlichen Kontext in den Konflikten und in der Gewalt haben, was besonders für die Kirche im Heiligen Land, aber auch im ganzen Nahen Osten gilt. Wo ein Großteil der orientalischen Katholiken lebt, wütet der Krieg besonders. Der Papst sprach von der Verwundung der Schönheit der Kirche, die gegenwärtig zu einer „Märtyrerkirche“ geworden sei. So rief der Papst die Gläubigen in aller Welt zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land – so auch in Israel – auf und warnte vor einem Exodus der Christen. Es drohe dem, der seine Heimat verlässt, die Verarmung der religiösen Identität.

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Veröffentlicht

2024-06-27