Ansprache bei der Gebetsstunde zum 10. Jahrestag des „Aufrufs zum Frieden im Heiligen Land“ am Freitag, 7. Juni 2024, in den Vatikanischen Gärten
##preprint.subject##:
Israel-Hamas-Krieg, Humanität, Versöhnung, SolidaritätZusammenfassung
In den Vatikanischen Gärten gab es am 8. Juni 2014 ein Friedensgebet, an dem der damalige Präsident Israels Shimon Peres und der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas teilnahmen. An dieses historische Treffen erinnerte Papst Franziskus zehn Jahre später bei einer Gedenk- und Gebetsstunde am Freitag, 7. Juni 2024, in den Vatikanischen Gärten. Eindringlich warb der Papst für den Frieden und für einen Waffenstillstand, der angesichts der mit dem Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 ausgebrochenen kriegerischen Gewalt seine eigene Dringlichkeit hat. Krieg sei ein Versagen der Politik und hinterlässt eine Welt schlechter, als sie zuvor war. Anwesend waren auch der israelische Botschafter beim Heiligen Stuhl Raphael Schutz und der Botschafter Palästinas Issa Kassissieh. Zum Schluss wiederholte der Papst das Gebet, das er zehn Jahre zuvor gesprochen hatte.

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