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Rede beim Internationalen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio „Den Frieden vorstellen“ am Montag, 23. September 2024, in Paris, Collège de France – Auditorium Navarre

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  • Erzbischof Éric de Moulins-Beaufort, Präsident der Französischen Bischofskonferenz

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https://doi.org/10.48743/dkj.1121

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Vielfalt, Humanismus, Spiritualität, Frieden

Zusammenfassung

Die französische Bischofskonferenz hatte unmittelbar nach dem terroristischen Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel ihre Verbundenheit mit dem jüdischen Volk zum Ausdruck gebracht. Im Rahmen dieser Verbundenheit nahm der Präsident der Bischofskonferenz Erzbischof Éric de Moulins-Beaufort am Internationalen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant’Egidio vom 22. bis 24. September 2024 in Paris teil und verstand es als ein Privileg, im Rahmen dieses Friedenstreffens das Wort ergreifen zu können. In seiner Rede bezog sich der Erzbischof zunächst auf die Olympischen Spiele, die vom 26. Juli bis 11. August 2024 in Paris ausgetragen worden waren und deren Abschlussfeier er als eine Form des Kollektivismus kritisch bedachte. Demgegenüber verstand er den christlichen Humanismus als einen Bezug auf unterschiedliche Realitäten, der einen Hinweis auf eine Vielfalt von Spiritualitäten und Religionen enthält. Diese Vielfalt darf nicht erschrecken; vielmehr ist in ihr eine Ermutigung zu sehen, die Menschlichkeit zu vertiefen und einen Humanismus der Vielfalt zu fördern.

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Veröffentlicht

2024-09-23