Statement „Flächenbrand im Nahen Osten: Zur Situation der Christinnen und Christen im Heiligen Land“ beim Pressegespräch zur Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 25. September 2024 in Fulda
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https://doi.org/10.48743/dkj.1115##preprint.subject##:
Israel-Hamas-Krieg, Frieden, Dialog, Solidarität, AntisemitismusZusammenfassung
Die deutschen Bischöfe erörterten bei ihrer Herbstvollversammlung 2024 in Fulda intensiv die Lage im Nahen Osten, die sie sehr beunruhigte. Sie hatten als Gast zu ihrer Beratung und Erörterung den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa eingeladen, um aus seiner Sicht die aktuelle Lage im Heiligen Land (vgl. das Dokument „K.II_2024_09_25“) darzustellen und die Folgen für die christliche Identität als Kirche zu bedenken. Bischof Meier betonte in seinen Ausführungen, die internationale Gemeinschaft müsse bei der israelischen Regierung für eine Zwei-Staaten-Lösung eintreten. Nur so sei die Sicherheit und Freiheit für Israel und Palästina wie auch eine Stabilität in der Region des Nahen Ostens zu gewährleisten. Er wies auf den Angriff der Terrororganisation der Hamas vom 7. Oktober 2023 auf Israel hin und bemerkte, dass bei der militärischen Gegenreaktion Israels die Verhältnismäßigkeit angesichts der zahlreichen Opfer und der katastrophalen Lage im Gazastreifen wohl nicht eingehalten worden sei – eine Äußerung, die zur Kritik führte. Um die gebotene Stabilität in der Region zu erreichen, bedarf es eines intensiven Dialogs über die politischen, ethnischen und religiösen Grenzen hinaus.

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